Aufgrund des Feedbacks zur Frage, wie sich Asiatika-Ankauf besser gestalten ließe, muss ich Folgendes richtig stellen:
Der "Kunstmarkt", in dem sich Asiatika-Ankauf bewegt, besteht nicht einfach aus Auktionshäusern oder Internetdiensten wie Lotissimo etc. Sondern es ist ein Gebiet, in dem weltweit Händler Ihren Kunden Dinge verkaufen, die man nur dann zu schätzen weiß, wenn man spezifisches Fachwissen dazu besitzt.
Nun sind asiatische Antiquitäten (Asiatika, chinesische Kunst etc.) ein derart strittiges Feld, dass sich Experten, Gutachter, Sammler und Händler regelmäßig widersprechen. Der typische Kunsthändler baut sich daher einen gewissen Schutzwall auf, um als Autorität auf seinem Gebiet nicht angezweifelt zu werden und den Kunden gegenüber vertrauenswürdig und glaubhaft zu wirken.
Das ist auch in Ordnung, doch leider kam und kommt es viel zu häufig vor, dass Kunden nach Jahren feststellen, dass sie im falschen Glauben gekauft haben und dass sie viel zu viel bezahlt haben. Allein aus den Anfragen an Asiatika-Ankauf könnte ich genügend Beispiele zusammentragen, in denen die Kunden auf teuren Dingen sitzen, die nicht mehr seriös angeboten werden können.
Das ist eine Seite des Kunstmarkts, über die man nicht viel redet. Vielleicht ist es auch ein wirkliches Tabu - jedenfalls ist es ein Thema, welches von Asiatika-Ankauf grundsätzlich adressiert wird.
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