Asiatika-Ankauf ist insbesondere aufgrund der starken Internationalisierung im Bereich der antiken Asiatischen Kunst entstanden. Je mehr man sich mit den Strukturen des Kunsthandels beschäftigt, desto mehr wird der Ansatz von Asiatika-Ankauf verständlich.
Im Wesentlichen stellt Asiatika-Ankauf als Netzwerk eine zentrale Anlaufstelle dar, bei welcher asiatische Antiquitäten und Kunstobjekte hinsichtlich ihrer Mark- und Verkaufsmöglichkeiten übergreifend bewertet werden können.
Daraufhin werden entweder Direktangebote erstellt, unterschiedliche Varianten der Vermittlung vorgeschlagen oder aber direkte Kontakte zu konkreten Interessenten hergestellt.
Entscheidend ist jedoch, dass es erhebliche Differenzen zwischen Galerien und Auktionshäusern in unterschiedlichen Regionen und unterschiedlichen Märkten gibt. Hierdurch können für Sammler und Privatverkäufer Chancen verloren gehen, wenn ihre Objekte sowohl falsch bewertet als auch falsch platziert werden.
Es geht nicht um die Bewertung, die Sie von einem Experten oder einem Auktionshaus erhalten. Es geht vielmehr darum, das Objekt bestmöglich zu verkaufen und den maximalen Erlös zu erzielen.
Wenn Sie als Verkäufer ein Auktionshaus nutzen, dann sollte dieser Vorgang gut organisiert und durchdacht sein. Es kann nicht nur passieren, dass am Ende hohe Gebühren entstehen, mit denen Sie nicht gerechnet hatten, sondern es kann auch von Nachteil sein, wenn die Objekte zwar in der Auktion waren, aber unverkauft blieben. Allein bei der Einlieferung in eine Auktion für Asiatische Kunst kommt es auf eine gezielte Platzierung an.
Der Ansatz von Asiatika-Ankauf geht darüber hinaus, allein mit einem Auktionshaus oder einem Händler bzw.- Experten zusammen zu arbeiten.
Für uns ist entscheidend, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Daher denken wir übergreifend und können hinsichtlich asiatischer Kunstobjekte und Sammlungen professionell beurteilen, wie, wo und zu welchem Zeitpunkt die betreffenden Stücke zu platzieren sind.
Das ist nicht nur für private Verkäufer oder Erben interessant, sondern insbesondere auch für professionelle Sammler. Wenn Sie bestimmte Objekte aus Ihrer Sammlung „verflüssigen“ wollen, z.B. um weitere Akquisitionen zu tätigen, sind wir jederzeit bereit, ein Angebot an Sie zu stellen.
Unser Ansatz ist im Bereich der antiken Asiatischen Kunst einzigartig und wurde durch die Vielzahl der Anfragen und Kontaktaufnahmen bestätigt.
Gerne werden wir auch für Sie aktiv!
Kontaktieren Sie uns einfach über die Webseite: www.Asiatika-Ankauf.de
Samstag, 29. Mai 2010
Samstag, 22. Mai 2010
Zur Verwendung von Abbildungen bei der Bewertung von antiken Kunstobjekten
Aufgrund einiger Nachfragen: Abbildungen können nie die Besichtigung der Originalobjekte ersetzen!
Kunstobjekte haben auf den Fotos immer eine andere Wirkung bzw. können sie Ihre Wirkung gar nicht erst entfalten. Dennoch kann man anhand von Abbildungen viele Punkte weitgehend klären.
Bei Anfragen an Asiatika-Ankauf kommt es nicht darauf an, dass ein antikes Objekt der asiatischen Kunst anhand einer Abbildung vollständig beurteilt wird. Es geht vielmehr um einen Eindruck, worum es sich handelt. Und hierfür sind Fotos sehr wichtig - ansonsten weiß man nicht, worüber man redet.
Im Vorfeld einer Besichtigung bzw. im Rahmen des weiteren Ablaufs sollte man sich über grundsätzliche Fragen verständigen, welche in die Beurteilung der Objekte mit einfließen. Das betrifft die Provenienz, den Standort der Objekte, die grundsätzlichen Preisvorstellungen usw.
Wenn man sich grundsätzlich einig ist, ob und dass die Sammlung/Objekte interessant sind und dass die preislichen Vorstellungen realistisch sind, dann macht es auch Sinn, eine persönliche Besichtigung zu vereinbaren.
Aber man kann nicht erwarten, dass Asiatika-Ankauf anhand einiger weniger Abbildungen sofort Angebote stellt. Das geht zwar in einigen Fällen, doch z.B. bei chinesischen Porzellanen muss schon Gelegenheit bestehen, die Objekte genau zu prüfen.
Aus Sicht von Asiatika-Ankauf muss man sagen, dass ein Privatsammler oder Erbe, der Abbildungen seiner Objekte an uns sendet, überlegen sollte, ob er sie tatsächlich verkaufen möchte. Wenn ja, dann muß für uns die Möglichkeit bestehen, die Objekte genau zu beurteilen. Dafür sind Abbildungen der erste Schritt - auf den dann eine weitere Abstimmung folgt.
Kunstobjekte haben auf den Fotos immer eine andere Wirkung bzw. können sie Ihre Wirkung gar nicht erst entfalten. Dennoch kann man anhand von Abbildungen viele Punkte weitgehend klären.
Bei Anfragen an Asiatika-Ankauf kommt es nicht darauf an, dass ein antikes Objekt der asiatischen Kunst anhand einer Abbildung vollständig beurteilt wird. Es geht vielmehr um einen Eindruck, worum es sich handelt. Und hierfür sind Fotos sehr wichtig - ansonsten weiß man nicht, worüber man redet.
Im Vorfeld einer Besichtigung bzw. im Rahmen des weiteren Ablaufs sollte man sich über grundsätzliche Fragen verständigen, welche in die Beurteilung der Objekte mit einfließen. Das betrifft die Provenienz, den Standort der Objekte, die grundsätzlichen Preisvorstellungen usw.
Wenn man sich grundsätzlich einig ist, ob und dass die Sammlung/Objekte interessant sind und dass die preislichen Vorstellungen realistisch sind, dann macht es auch Sinn, eine persönliche Besichtigung zu vereinbaren.
Aber man kann nicht erwarten, dass Asiatika-Ankauf anhand einiger weniger Abbildungen sofort Angebote stellt. Das geht zwar in einigen Fällen, doch z.B. bei chinesischen Porzellanen muss schon Gelegenheit bestehen, die Objekte genau zu prüfen.
Aus Sicht von Asiatika-Ankauf muss man sagen, dass ein Privatsammler oder Erbe, der Abbildungen seiner Objekte an uns sendet, überlegen sollte, ob er sie tatsächlich verkaufen möchte. Wenn ja, dann muß für uns die Möglichkeit bestehen, die Objekte genau zu beurteilen. Dafür sind Abbildungen der erste Schritt - auf den dann eine weitere Abstimmung folgt.
Freitag, 14. Mai 2010
Top-Zuschläge bei Nagel Mai 2010 - Hoher Anteil und gleichmäßige Verteilung bei hochpreisigen Objekten.

[Abb.: Gleichmäßige Verteilung und hohe Anzahl von Objekten zwischen 10.000 und 75.000 Euro]
In der Mai-Auktion Asiatische Kunst bei Nagel wurden (ohne Nachverkauf) 768 Lots (Objekte) zu insgesamt 5.533.820,- Euro zugeschlagen (Durchschnitt: 7205,50 Euro).
Mit dieser Summe steigerte das Auktionshaus das Zuschlags-Volumen im Vergleich zu den Frühjahrsauktionen 2008 und 2009. Insbesonere die gleichmäßige Verteilung und die hohe Anzahl der höherpreisigen Objekte unterscheiden sich von den Vorgängerjahren.
Genau 12 Objekte wurden für mehr als 100.000,- Euro zugeschlagen und erzielten mit einer Summe von 1.785.000,- Euro einen Anteil von ca. 32% der Gesamt-Zuschlagssumme.
Über 10.000,- Euro und unter 75.000,- Euro wurden genau 84 Objekte zugeschlagen. In diesem Bereich ist eine erstaunlich gleichmäßige Verteilung zu beobachten (siehe Abbildung).
Diese 84 Objekte erzielten zusammen mit einer Zuschlagssumme von 2.232.000,- Euro einen Anteil von ca. 40,33%. Der Anteil dieser Objekte an der gesamten Stückzahl verkaufter Lots liegt gerade mal 10,94%.
Erstaunlich ist auch die hohe Anzahl der Objekte mit Zuschlagspreisen zwischen 1.000,- und 10.000,- Euro: Diese 422 Objekte haben einen Anteil von 54,95% an der Gesamtanzahl der Objekte und erreichten mit 1.402.510,- Euro einen Anteil von 25,34% an der Zuschlagssumme.
Unter 1.000,- Euro wurden 250 Lots mit einer Gesamtzuschlagssumme von 118.310,- Euro zugeschlagen, was einen Anteil von nur ca. 2,13% an der Gesamtsumme ausmacht.
Zusammenfassend fällt insbesonere der hohe Anteil an Objekten zwischen 10.000 und 75.000 Euro auf. Die hohe Anzahl und die gleichmäßige Verteilung in diesem Bereich war in den letzten Jahren nicht in dieser Form zu beobachten.
Inwiefern man anhand dieser Zahlen einen Trend ablesen kann bzw. ob man sagen kann, dass der "Markt" für antike asiatische Kunst ansteigt, kann nur im Vergleich zu früheren Auktionen besprochen werden. Die hier dargestellten Zahlen sprechen allerdings deutlich für diesen Anstieg, da anteilig deutlich mehr Objekte zu höheren Preisen zugeschlagen wurden, als in den Jahren 2008 und 2009.
Mittwoch, 12. Mai 2010
83 konkrete Anfragen und über 100 Kontaktaufnahmen!
Seit der Neugestaltung unserer Internetseite, die am 01.02.2010 ins Netz gestellt wurde, haben uns mehr als 100 Kontaktaufnahmen erreicht!
Darunter waren 83 konkrete Anfragen, die sich auf Objekte der asiatischen Kunst bezogen.
An dieser Stelle bedankt sich Asiatika-Ankauf für diese Vielzahl an Anfragen und das darin zum Ausdruck gebrachte Vertrauen!
Wir wissen jede Kontaktaufnahme von Ihnen sehr zu schätzen und bemühen uns in jedem Fall um eine reibungslose Kommunikation, welche ein optimales Ergebnis voraussetzt.
Wir freuen uns weiterhin auf interessante Kontakte, auf die nächsten Anfragen und insbesondere darauf, auch Sie kennenlernen zu dürfen.
www.asiatika-ankauf.de
Darunter waren 83 konkrete Anfragen, die sich auf Objekte der asiatischen Kunst bezogen.
An dieser Stelle bedankt sich Asiatika-Ankauf für diese Vielzahl an Anfragen und das darin zum Ausdruck gebrachte Vertrauen!
Wir wissen jede Kontaktaufnahme von Ihnen sehr zu schätzen und bemühen uns in jedem Fall um eine reibungslose Kommunikation, welche ein optimales Ergebnis voraussetzt.
Wir freuen uns weiterhin auf interessante Kontakte, auf die nächsten Anfragen und insbesondere darauf, auch Sie kennenlernen zu dürfen.
www.asiatika-ankauf.de
Japanische Keramik (3): Shigiaraki
Nicht weit von ehemaligen japanischen Hauptstadt Kyoto entfernt liegen die Öfen, in denen das Steingut Shigiaraki produziert wurde. Sie entwickelten sich während der Kamakurazeit Mitte des 13. Jahrhunderts und es wurden meist Gebrauchsgefäße, wie gr0ße Töpfe zur Lagerung von Reis, sowie mörserförmige Schalen hergestellt.
Da es Gebrauchskeramiken sind weisen sie, bis auf ein gelegentliches schraffiertes Bambusdekor, kein Dekor auf. Die meisten Gefäße wurden gefertigt, indem die Töpfer Schnüre formten und so lange Schicht auf Schicht setzten, bis das Gefäß vollendet war. Es geschah nicht selten, dass eine Seite des Brennofens einsackte, so dass viele dieser Gefäße eine alles andere, als eine perfekte Form haben.
Allerdings führt genau diese Tatsache auch dazu, dass diese Gefäße in den heutigen Tagen so beliebt sind. Der für die Keramiken verwendete Ton enthält Feldspatpartikel, die sich beim Brennvorgang nicht mit dem restlichen Material verbinden, sondern als weiße, zuckerartige hoshi (Sterne) zurückbleiben.
Wenn allerdings im Ofen eine Temperatur über 1300 Grad herrscht, schmelzen und verschwinden einige dieser Partikel und hinterlassen kleine Krater auf der Oberfläche, welche ishihaze (Steinexplosion) genannt werden. Der niedrige Eisengehalt des Tons führt zu roten bis lachsfarbenen Tönen und die natürliche Holz-Asche-Glasur hinterlässt glasig-grüne Flecken darauf.
Die Kombination des Rottones, der glasig-grünen natürlichen Glasur und der Effekte, die durch die Feldspatpartikel hervorgerufen sind, führt dazu, dass die Shigiaraki-Keramiken von Kunstkennern besonders geschätzt werden und die besten und schönsten Stücke Höchstpreise erzielen.
Beitrag von: lkr
Da es Gebrauchskeramiken sind weisen sie, bis auf ein gelegentliches schraffiertes Bambusdekor, kein Dekor auf. Die meisten Gefäße wurden gefertigt, indem die Töpfer Schnüre formten und so lange Schicht auf Schicht setzten, bis das Gefäß vollendet war. Es geschah nicht selten, dass eine Seite des Brennofens einsackte, so dass viele dieser Gefäße eine alles andere, als eine perfekte Form haben.
Allerdings führt genau diese Tatsache auch dazu, dass diese Gefäße in den heutigen Tagen so beliebt sind. Der für die Keramiken verwendete Ton enthält Feldspatpartikel, die sich beim Brennvorgang nicht mit dem restlichen Material verbinden, sondern als weiße, zuckerartige hoshi (Sterne) zurückbleiben.
Wenn allerdings im Ofen eine Temperatur über 1300 Grad herrscht, schmelzen und verschwinden einige dieser Partikel und hinterlassen kleine Krater auf der Oberfläche, welche ishihaze (Steinexplosion) genannt werden. Der niedrige Eisengehalt des Tons führt zu roten bis lachsfarbenen Tönen und die natürliche Holz-Asche-Glasur hinterlässt glasig-grüne Flecken darauf.
Die Kombination des Rottones, der glasig-grünen natürlichen Glasur und der Effekte, die durch die Feldspatpartikel hervorgerufen sind, führt dazu, dass die Shigiaraki-Keramiken von Kunstkennern besonders geschätzt werden und die besten und schönsten Stücke Höchstpreise erzielen.
Beitrag von: lkr
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