Die figürliche Darstellung von Buddhas und Bodhisattvas ist seit Ihren Ursprüngen an bestimmte Konventionen gebunden. Die Proportionen des Buddha, der Gesichtsausdruck, die "Erscheinung" der Figur - diesen Dingen wurde von den Bildhauern zu jeder Zeit beachtet.
In Verbindung mit der Ausbreitung des Buddhismus im asiatischen Raum veränderte sich der Stil in der buddhistischen Skulptur laufend. Allein auf China bezogen liegen zwischen den frühen Buddhas aus der Nord-Wei-Dynastie oder etwa der Sui-Dynastie und beispielsweise den feinen Darstellungen der Ming-Zeit stilistisch gesehen Welten.
Seit wenigen Jahrzehnten wird der Buddhismus zunehmed im Westen adaptiert. Die Praktizierenden kennen buddhistische Kunst und figürliche Darstellungen so, wie sie überall auf der Welt kursieren: Figuren aus Tibet, Buddhas aus Thailand, japanische Figuren, antike chinesische Figuren usw.
Die spannende Frage allerdings lautet: Wie werde sich Stile in der buddhistischen Plastik im Westen (USA und Europa) verändern?
Früher oder später wird es erste Figuren geben, die zwar die traditionellen Formen und inhalte der Figuren weiterführen, die sich aber dennoch in kunsthistorischem Sinne stilistisch weiterentwickeln und Einflüsse der westlichen Gesellschaften übernehmen.
Das ist ein sehr weitreichendes Thema, denn Praktizierende im Westen haben den Prozess noch nicht abgeschlossen, in welchem asiatische Denkweseisen und buddhistische Traditionen der Praxis in unsere westlichen Gesellschaften übernommen werden und in Einklang mit der westlich-demokratischen sozio-psychologischen Geisteshaltung gebracht werden (Stichwort Individuum vs. Kommune/Gemeinschaft).
Die Beobachtung wird spannend sein, woher im Bereich der buddhistischen figuralen Kunst diesbezüglich die ersten Impulse kommen werden. Dass sich die buddhistische Kunst stilistisch im Westen verändern und weiterentwickeln wird, steht jedoch außer Frage.
Freitag, 30. April 2010
Dienstag, 27. April 2010
Wie findet man authentische Buddhafiguren und antike chinesische Kunst?
Wer sich für antike Buddhafiguren aus Tibet, Nepal oder China interessiert, steht irgendwann vor der Frage, wo man anthentische Stücke zu bezahlbaren Preisen findet?
Chinesische Antiquitäten und buddhistische Kunst sind auf dem Markt sehr gefragt. Daher hat man als privater Sammler nicht immer die Möglichkeit, ein gutes Stück in einer Auktion zu ersteigern, sofern man die Kosten im Rahmen halten möchte.
Wer in einer Galerie den regelmäßigen Kontakt pflegt, hat schon mehr Chancen, eine schöne Figur oder z.B. ein hervorragendes chinesisches Porzellan zu bekommen. Doch diese antiken Kunstobjekte sind sehr selten. Die größeren Galerien suchen nach ausgezeichneten, hochwertigen Stücken, die nur schwer am Markt zu finden sind. Sobalt ein chinesisches antikes Objekt oder eine buddhistische Skulptur eine gewisse Qualität hat, git es auch unmittelbar Interessenten dafür.
Wer als Privatsammler oder einfach aus Interesse gerne eine schöne, antike Buddhafigur erwerben möchte, ohne sich in zu große Unkosten zu stürtzen, der kommt eventuell auf "Antik"-Händler, die Buddhafiguren en masse verkaufen, und zum Teil behaupten, dass die Stücke "antik" seien.
Leider ist gerade das Internet voll von derartigen Angeboten, bei denen man neue Objekte kaufen kann, die den Eindruck erwecken sollen, als seien sie alt.
Wer demnach im Internet nach echten, authentischen Antiquitäten aus China bzw. Asian sucht, der findet leider überwiegend nur die Angebote der Import-Händler, die Neuware verkaufen.
Zum Sammeln braucht man Zeit - und es kann sich lohnen, auf die richtige Gelegenheit zu warten. Wer sich eine schöne Buddhafigur kaufen möchte, braucht sich nicht mit einem wertlosen Replikat zufrieden zu geben.
Über Asiatika-Ankauf steht professionelle Expertise zur Verfügung - auch für Nicht-Sammler. Nehmen Sie einfach Kontakt auf: Asiatika-Ankauf
Chinesische Antiquitäten und buddhistische Kunst sind auf dem Markt sehr gefragt. Daher hat man als privater Sammler nicht immer die Möglichkeit, ein gutes Stück in einer Auktion zu ersteigern, sofern man die Kosten im Rahmen halten möchte.
Wer in einer Galerie den regelmäßigen Kontakt pflegt, hat schon mehr Chancen, eine schöne Figur oder z.B. ein hervorragendes chinesisches Porzellan zu bekommen. Doch diese antiken Kunstobjekte sind sehr selten. Die größeren Galerien suchen nach ausgezeichneten, hochwertigen Stücken, die nur schwer am Markt zu finden sind. Sobalt ein chinesisches antikes Objekt oder eine buddhistische Skulptur eine gewisse Qualität hat, git es auch unmittelbar Interessenten dafür.
Wer als Privatsammler oder einfach aus Interesse gerne eine schöne, antike Buddhafigur erwerben möchte, ohne sich in zu große Unkosten zu stürtzen, der kommt eventuell auf "Antik"-Händler, die Buddhafiguren en masse verkaufen, und zum Teil behaupten, dass die Stücke "antik" seien.
Leider ist gerade das Internet voll von derartigen Angeboten, bei denen man neue Objekte kaufen kann, die den Eindruck erwecken sollen, als seien sie alt.
Wer demnach im Internet nach echten, authentischen Antiquitäten aus China bzw. Asian sucht, der findet leider überwiegend nur die Angebote der Import-Händler, die Neuware verkaufen.
Zum Sammeln braucht man Zeit - und es kann sich lohnen, auf die richtige Gelegenheit zu warten. Wer sich eine schöne Buddhafigur kaufen möchte, braucht sich nicht mit einem wertlosen Replikat zufrieden zu geben.
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Montag, 26. April 2010
Asiatika-Ankauf jetzt auf Twitter !!!
http://twitter.com/AsiatikaAnkauf
Ab jetzt gibt es Asiatika-Ankauf auch auf Twitter. Kontakte /Netzwerk von Kunstsammlern, Kennern, Händlern und Experten. Ostasiatische Kunst im Internet.
Folgen Sie uns auf Twitter: http://twitter.com/AsiatikaAnkauf
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Freitag, 23. April 2010
Was tut Asiatika-Ankauf für den professionellen Sammler?
Sammler von hochwertigen asiatischen Kunstobjekten bauen zum Teil über Jahrzehnte ihre Kunstsammlungen auf. Oft denken sie nicht an den Verkauf, wenn keine Notwendigkeit besteht.
Wenn ein Kunstsammler ein Objekt der asiatischen Kunst verkaufen möchte, kann er oder sie das betreffende Stück selbstverständlich bei Christie´s oder einem anderen internationalen Auktionshaus einliefern bzw. seinem Händler zum Rückkauf anbieten.
Doch gerade bei einer umfangreichen Sammlung kann der Verkauf ein langwieriger Prozess sein. Zudem laufen Auktionsverkäufe nicht immer optimal. Denn durch Gebühren und Rücktransport unverkaufter Stücke kann sich der Erlös erheblich schmälern. Auch beim Weiterverkauf an andere Sammler gilt, dass man Zeit braucht, um den gewünschten Erlös zu erzielen.
Wenn sich also für einen passionierten Sammler die Frage stellt, ob und wie er/sie mit dem Verkauf von Objekten anfangen möchte, ist Asiatika-Ankauf ein kompetenter Partner.
Wir haben eine Reihe von Möglichkeiten, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Man kann z.B. sagen: "Die Objekte a, b und c werden nicht verkauft, doch für die Stücke d, e und f hätte ich gerne ein unkompliziertes, direktes Angebot oder einen Vermittlungsvorschlag."
Man kann auch sagen: "Ich habe eine Sammlung und würde gerne wissen, wie Sie das bestmögliche Vorgehen für den Verkauf der Stücke a bis f einschätzen."
Letztlich bekommen Sie dadurch eine weitere Expertenmeinung, die Ihnen weiter hilft.
Zum Verkauf durch internationale Auktionen sei noch angemerkt:
Es ist für bestimmte Objekte sehr wichtig, dass sie einem internationalen Publikum angeboten werden. Das heißt aber nicht, dass jedes hochwertige Kunstobjekt der asiatischen Kunst beliebig in eine hochwertige Auktion eingeliefert werden kann. Je besser das antike Stück platziert wird, je mehr es den Markt und den spezifischen Kundenstamm der Auktionshäuser trifft, desto höher kann es verkauft werden.
Es gibt Objekte, nicht nur chinesische Porzellane, sondern beispielsweise auch antike buddhistische Figuren, die in Deutschland bei Auktionen beachtliche Preise erzielen. Doch wenn dieselben Objekte auf einer anderen internationalen Plattform ihren Wert nochmal um das Vier- oder Fünffache steigern, ist man schon erstaunt.
Der Markt hat, bei aller Internationalität, durchaus regionale Unterschiede.
Wenn ein Kunstsammler ein Objekt der asiatischen Kunst verkaufen möchte, kann er oder sie das betreffende Stück selbstverständlich bei Christie´s oder einem anderen internationalen Auktionshaus einliefern bzw. seinem Händler zum Rückkauf anbieten.
Doch gerade bei einer umfangreichen Sammlung kann der Verkauf ein langwieriger Prozess sein. Zudem laufen Auktionsverkäufe nicht immer optimal. Denn durch Gebühren und Rücktransport unverkaufter Stücke kann sich der Erlös erheblich schmälern. Auch beim Weiterverkauf an andere Sammler gilt, dass man Zeit braucht, um den gewünschten Erlös zu erzielen.
Wenn sich also für einen passionierten Sammler die Frage stellt, ob und wie er/sie mit dem Verkauf von Objekten anfangen möchte, ist Asiatika-Ankauf ein kompetenter Partner.
Wir haben eine Reihe von Möglichkeiten, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Man kann z.B. sagen: "Die Objekte a, b und c werden nicht verkauft, doch für die Stücke d, e und f hätte ich gerne ein unkompliziertes, direktes Angebot oder einen Vermittlungsvorschlag."
Man kann auch sagen: "Ich habe eine Sammlung und würde gerne wissen, wie Sie das bestmögliche Vorgehen für den Verkauf der Stücke a bis f einschätzen."
Letztlich bekommen Sie dadurch eine weitere Expertenmeinung, die Ihnen weiter hilft.
Zum Verkauf durch internationale Auktionen sei noch angemerkt:
Es ist für bestimmte Objekte sehr wichtig, dass sie einem internationalen Publikum angeboten werden. Das heißt aber nicht, dass jedes hochwertige Kunstobjekt der asiatischen Kunst beliebig in eine hochwertige Auktion eingeliefert werden kann. Je besser das antike Stück platziert wird, je mehr es den Markt und den spezifischen Kundenstamm der Auktionshäuser trifft, desto höher kann es verkauft werden.
Es gibt Objekte, nicht nur chinesische Porzellane, sondern beispielsweise auch antike buddhistische Figuren, die in Deutschland bei Auktionen beachtliche Preise erzielen. Doch wenn dieselben Objekte auf einer anderen internationalen Plattform ihren Wert nochmal um das Vier- oder Fünffache steigern, ist man schon erstaunt.
Der Markt hat, bei aller Internationalität, durchaus regionale Unterschiede.
Sonntag, 18. April 2010
Buddhistische Kunst und Sammlungen - Aktuelle Objekte
Derzeit verfügbare Stücke sowie Ausschnitte aus Kunstsammlungen können hier eingesehen werden:
Collection of Buddhas
Antike Buddhafiguren aus Tibet, Sammlungen buddhistischer Kunst und weitere Objekte. Kontaktdaten auf der Seite direkt.
Collection of Buddhas
Antike Buddhafiguren aus Tibet, Sammlungen buddhistischer Kunst und weitere Objekte. Kontaktdaten auf der Seite direkt.
Sonntag, 11. April 2010
Die Kunst des Sammelns - vom Entdecken der feinen Unterschiede
Ohne bei dem Thema Kunst des Sammelns, das je nach Genre oder Sammelgebiet mit unterschiedlicher Spannung geladen ist, gleich ins Uferlose auszuschweifen, stelle ich hier einen Gesichtspunkt dar, der immerwieder eine Rolle spielt, wenn Kunstsammlungen verkauft werden sollen:
Die monetäre Intention der Besitzer.
Erst wenn eine Sammlung oder einzelne Objekte daraus verkauft werden sollen, zeigt sich der tatsächliche monetäre Wert der Sammlung. Das klingt wie selbstverständlich, ist aber in vielen Fällen unklar. Denn der Preis, der einmal für ein Objekt bezahlt worden ist, hat nur bedingte Aussagekraft. Es kann sein, dass das Zehnfache erlöst werden kann - hierbei kommt es nicht zuletzt auf die richtige Beratung und Herangehensweise an. Es kann aber ebenfalls sein, dass der heutige Markt den damaligen Preis nicht mehr hergibt.
Wenn jemand primär aus monetärem Interesse sammelt (Kunst kauft), dann kann das aus zwei Gründen genau die gegenteilige Wirkung haben. Erstens hat solch ein Sammler oftmals eine Preisgrenze im Kopf, unter der er nicht verkaufen kann, denn sonst entspräche es nicht seiner Gewinnerwartung. Das kann in einigen Fällen durchaus "mechanischen" Charakter haben. Zweitens aber, viel wichtiger, ist die Kaufentscheidung zu stark durch ein Profitdenken beeinflußt. Das kann die Qualität der Objekte, der Sammlung, die Besonderheit der Sammlung und den spezifischen Reiz der Zusammenstellung stark in Mitleidenschaft ziehen.
Wenn jemand mit Herz und Leidenschaft sammelt, entsteht ein anderes Ergebnis, als bei Sammlern, die allein "günstige Gelegenheiten" jagen und dann zuschlagen, wenn Sie denken, dass entsprechende Vergleichsobjekte einen deutlich höheren Wert haben.
Wer sich beim Erwerb von Kunstobjekten, antik oder nicht, unmittelbar auf die Objekte konzentriert, wer nicht nur Fachwissen ansammelt, sondern auch ein Gefühl, einen Sinn für die Objekte entwickelt, der hat auch unter monetären Gesichtspunkten mehr von seiner Sammlung.
Aufgrund der Erfahrungen mit Asiatika-Ankauf kann ich nur sagen, dass jeder Sammler immerwieder einzelne Stücke verkaufen sollte, um auch aus Verkäufersicht am Markt zu bleiben. Natürlich mit dem Nebeneffekt, dass durch den Erlös wieder weitere Ojekte erworben werden können.
Doch ganz ernsthaft: Auch wenn Sie bei guten Adressen gekauft haben, lassen Sie sich einmal unabhängig über Verkaufsmöglichkeiten beraten. Es kann einen erheblichen Unterschied ausmachen, wenn Sie durch Asiatika-Ankauf Objekte gezielt plazieren.
In den kommenden Tagen und Wochen möchten wir einige Sammler und Personen zur Kunst des Sammelns zu Wort kommen lassen. Selbstverständlich interessiert uns auch Ihre Meinung: Worauf kommt es für Sie persönlich beim Sammeln an?
Kommentieren Sie an: kontakt@asiatika-ankauf.de
Die monetäre Intention der Besitzer.
Erst wenn eine Sammlung oder einzelne Objekte daraus verkauft werden sollen, zeigt sich der tatsächliche monetäre Wert der Sammlung. Das klingt wie selbstverständlich, ist aber in vielen Fällen unklar. Denn der Preis, der einmal für ein Objekt bezahlt worden ist, hat nur bedingte Aussagekraft. Es kann sein, dass das Zehnfache erlöst werden kann - hierbei kommt es nicht zuletzt auf die richtige Beratung und Herangehensweise an. Es kann aber ebenfalls sein, dass der heutige Markt den damaligen Preis nicht mehr hergibt.
Wenn jemand primär aus monetärem Interesse sammelt (Kunst kauft), dann kann das aus zwei Gründen genau die gegenteilige Wirkung haben. Erstens hat solch ein Sammler oftmals eine Preisgrenze im Kopf, unter der er nicht verkaufen kann, denn sonst entspräche es nicht seiner Gewinnerwartung. Das kann in einigen Fällen durchaus "mechanischen" Charakter haben. Zweitens aber, viel wichtiger, ist die Kaufentscheidung zu stark durch ein Profitdenken beeinflußt. Das kann die Qualität der Objekte, der Sammlung, die Besonderheit der Sammlung und den spezifischen Reiz der Zusammenstellung stark in Mitleidenschaft ziehen.
Wenn jemand mit Herz und Leidenschaft sammelt, entsteht ein anderes Ergebnis, als bei Sammlern, die allein "günstige Gelegenheiten" jagen und dann zuschlagen, wenn Sie denken, dass entsprechende Vergleichsobjekte einen deutlich höheren Wert haben.
Wer sich beim Erwerb von Kunstobjekten, antik oder nicht, unmittelbar auf die Objekte konzentriert, wer nicht nur Fachwissen ansammelt, sondern auch ein Gefühl, einen Sinn für die Objekte entwickelt, der hat auch unter monetären Gesichtspunkten mehr von seiner Sammlung.
Aufgrund der Erfahrungen mit Asiatika-Ankauf kann ich nur sagen, dass jeder Sammler immerwieder einzelne Stücke verkaufen sollte, um auch aus Verkäufersicht am Markt zu bleiben. Natürlich mit dem Nebeneffekt, dass durch den Erlös wieder weitere Ojekte erworben werden können.
Doch ganz ernsthaft: Auch wenn Sie bei guten Adressen gekauft haben, lassen Sie sich einmal unabhängig über Verkaufsmöglichkeiten beraten. Es kann einen erheblichen Unterschied ausmachen, wenn Sie durch Asiatika-Ankauf Objekte gezielt plazieren.
In den kommenden Tagen und Wochen möchten wir einige Sammler und Personen zur Kunst des Sammelns zu Wort kommen lassen. Selbstverständlich interessiert uns auch Ihre Meinung: Worauf kommt es für Sie persönlich beim Sammeln an?
Kommentieren Sie an: kontakt@asiatika-ankauf.de
Mittwoch, 7. April 2010
Japanische Keramik (2) - Bizen-Keramik
Die Öfen der Bizen-Keramiken liegen in der Region um Okayama am inländischen Meer und haben eine uralte Tradition der Keramikherstellung. Berühmtheit erlangten die Keramiken allerdings erst im späten 16. Jahrhundert, als sie von den Anhängern der Teezeremonie gefördert wurden, da sie auf Grund der matten, dunklen Farbtöne deren künstlerischen Idealen entsprachen. Bizen-Keramik unterscheidet sich beträchtlich von den Keramiken anderer Öfen und ist leicht an ihrem rötlichen Scherben zu erkennen.
Die verwandte Tonerde ist so dick und zäh, dass sie sich kaum zu Herstellung von Keramiken eignet, doch die Töpfer haben herausgefunden, dass wenn sie die Keramik über lange Zeit bei einer niedrigen Temperatur brennen und danach für lange Zeit auskühlen lassen, ein kompaktes Steingut mit einer glatten, fast metallischen Oberfläche herauskommt.
Die Oberflächentextur der Bizen-Keramik wirkt aufgrund des längeren, doch weniger heißen Brennens zarter als die anderer Keramiken.
Im 16. Jahrhundert hatten die Töpfer des Bizen diese Technik so perfektioniert, dass sie begannen ihr Steingut mit Dekor zu versehen und dem Geschmack der Anhänger der Teezeremonie zuzuarbeiten. Z.B umwickelte man das Steingut mit Stroh, was durch die Verbrennung dunklere Streifen auf dem hellen Tonkörper hinterließ, die so genannten hidasuki (Feuerstreifen). Oder man stülpte auf flache Schalen und Behälter kleine Tassen, die beim Brennen dann bewirkten, dass unglasierte Rundungen zurückblieben, die gegen die gefleckte, zuckerfarbige Ascheglasur hervorstachen.
Beitrag: lkr
Die verwandte Tonerde ist so dick und zäh, dass sie sich kaum zu Herstellung von Keramiken eignet, doch die Töpfer haben herausgefunden, dass wenn sie die Keramik über lange Zeit bei einer niedrigen Temperatur brennen und danach für lange Zeit auskühlen lassen, ein kompaktes Steingut mit einer glatten, fast metallischen Oberfläche herauskommt.
Die Oberflächentextur der Bizen-Keramik wirkt aufgrund des längeren, doch weniger heißen Brennens zarter als die anderer Keramiken.
Im 16. Jahrhundert hatten die Töpfer des Bizen diese Technik so perfektioniert, dass sie begannen ihr Steingut mit Dekor zu versehen und dem Geschmack der Anhänger der Teezeremonie zuzuarbeiten. Z.B umwickelte man das Steingut mit Stroh, was durch die Verbrennung dunklere Streifen auf dem hellen Tonkörper hinterließ, die so genannten hidasuki (Feuerstreifen). Oder man stülpte auf flache Schalen und Behälter kleine Tassen, die beim Brennen dann bewirkten, dass unglasierte Rundungen zurückblieben, die gegen die gefleckte, zuckerfarbige Ascheglasur hervorstachen.
Beitrag: lkr
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