Für Kunstfreunde kann es im Grunde nichts Schöneres geben, als aus einer privaten Kunstsammlung heraus direkt ein Objekt zu erwerben. Wenn Sie eine Sammlung antiker asiatischer Kunst besichtigen und sich direkt mit dem Besitzer über Verkaufsmöglichkeiten abstimmen, entsteht nicht nur ein hoher persönlicher Bezug zu den Objekten, sondern gerade der Instinkt des Sammelns, das Suchen, das Jagen und Sammeln, macht es so spannend.
Das macht den Reiz und besonderen Flair eines derartigen Privatkaufs aus. Darüber hinaus entfällt die Aufmerksamkeit des Marktes - die Objekte bleiben, wie man so schön sagt, „marktfrisch“.
Wie sehen private Sammlungen konkret aus?
In der Tat ist es in der Praxis so, dass viele Sammler nicht systematisch sammeln bzw. dass sie ihr eigenes System, ihren eigenen Geschmack haben und diesem folgen. Das ist sicherlich nicht verkehrt, doch wenn es an den Verkauf geht, kommt es auf den Marktwert der Objekte an. Hier spielen sowohl die Objekte an sich eine Rolle, als auch die Fragen, inwiefern die Provenienzen dokumentiert sind und die Objekte als Sammlung einen Sinn ergeben.
In vielen Fällen achten Sammler zum Zeitpunkt des Kaufs in erster Linie darauf, ob ihnen ein Objekt gefällt oder nicht. Die Wiederverkaufsmöglichkeiten werden oft nicht berücksichtigt. Jeder Kauf einer (hochwertigen) Antiquität stellt eine Wertanlage dar. Doch nur, wenn man sich über die Wertigkeit des Objekts und über die Marksituation im Klaren ist, kann man eine Sammlung auch als „Wertanlage“ realisieren.
Wenn man regelmäßig Objekte der asiatischen Kunst erwirbt, sollte man sich daher mit Experten über Wert und Verkaufsmöglichkeiten abstimmen.
Wenn Sie übrigens bei den hochwertigen Auktionshäusern kaufen, haben Sie in der Regel eine gute Referenz. Es wäre jedoch falsch, sich allein auf den Ruf von Auktionshäusern zu verlassen. Gerade bei kleinen Häusern, die keine eigenen Spezialisten für Asiatische Kunst haben, kann es nicht schaden, einen unabhängigen Rat einzuholen.
Anregungen und Kommentare gerne willkommen.