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Bei der Vorbereitung für die Asian Art-Abteilung von Auctionata werde ich mit einem alt bekannten Thema konfrontiert, mit dem ich mich seit Jahren immer wieder auseinander setze: die Beziehung zwischen qualitativ hochwertiger antiker Kunst und dem Internet.
Der klassische Galerie-Handel im Bereich der antiken Asiatischen Kunst kommt zunächst völlig ohne Internet aus. Dennoch legen sich international renommierte Galerien sehr schöne Internetseiten zu, um sich und ihre hochwertigen Objekte zu repräsentieren. Leider sieht man sich diese Seiten in der Regel nur an, wenn man sie gezielt und bewusst aufruft. Sobald man eher unspezifisch aus purer Neugier im Internet nach hochwertiger Kunst beispielsweise aus China sucht, gewinnt man schnell den Eindruck, dass gute Kunst und Internet ein Widerspruch sei.
Das stimmt jedoch keineswegs. Die großen Auktionshäuser, die wichtigen Museen und zahlreiche Galerien präsentieren sehr ausgewählte Objekte im Internet. Für Galerie-Ausstellung ist wohl so, dass der Erwerb eines Objekts nicht online abgeschlossen wird, doch ein hochwertiger Online-Katalog kann dafür sorgen, dass der ein oder andere Besucher mehr in die Galerie zur Besichtigung kommt, weil er sich vorher im Online-Katalog informiert hat.
Für Asian Art auf Auctionata heißt das, dass es in unserer eigenen Verantwortung liegt, Qualität zu bieten oder eben nicht. Händler und Galerien, die sich damit abfinden, dass das allgemeine Internet ihre Ansprüche nicht erfüllt, denken nicht strategisch. Wir haben jetzt mit Auctionata eine erstklassige Plattform, antike asiatische Kunst adäquat im Internet zu repräsentieren. Es liegt schlicht und ergreifend an uns selbst. Deswegen möchte ich besonders der Galerie Peter Hardt aus Radevormwald danken, dass sie als eine der ersten hochwertige Objekte auf Auctionata eingestellt hat.
Es handelt sich hier um nicht mehr oder weniger als die strategische Frage um die Zukunft der (Ost-) Asiatischen Kunst im 21. Jahrhundert. Unsere Museen, Vereine und Vereinigungen sowie Händler und “alte Hasen” kennen die Relevanz dieses Themas sehr gut. Wo sind die Besucher, die Sammler, Experten, Kenner und Liebhaber in zwanzig Jahren? Wie kommt der Nachwuchs zu dem hoch spezialisierten Gebiet der antiken Kunst Asiens?
Autor: Till Spurny, http://www.asiatika-ankauf.de/
Check the site: www.auctionata.com/asian-art
Donnerstag, 26. Mai 2011
Sonntag, 22. Mai 2011
Zeit für den Flohmarkt - Auktionsrückblick
Sotheby´s versteigerte am 11.Mai in London "Fine chinese ceramics & works of art", wobei man sich die Highlights zu Gemüte führen sollte: Eine nette Sammlung Rhinozeroshorn-Becher ("libation cup") und -Schnitzereien; ein Kaiserliches Jadesiegel aus der Regierungszeit Jiaqings; eine vollständige Altargarnitur aus Doucai-Porzellan aus der Zeit Qianlongs (wo kommt die denn her?) und mein persönlicher Favorit: eine unterglasur eisenrot glasierte Moonflask Porzellanvase aus der Zeit Qianlongs (Los 303) - ein extrem seltenes Stück!
Gleiches gilt natürlich für Christie´s, das einen Tag zuvor in fast noch größerem Umfang Rhinozeroshorn-Becher verkaufte; ebenfalls in London. Bei dieser Auktion sind insbesondere Freunde antiker chinesischer Jade auf ihre Kosten gekommen. Doch als Highlight sollte man sich eine Silberschale mit Deckel anschauen, welche in die Tangdynastie datiert (Lot 187)!
Nun, das ein oder andere Auktionshaus hält für Anfang Juni noch spannende Kataloge bereit. Und in der Zwischenzeit kann man sich am bunten Treiben zum Beispiel auf einem Flohmarkt erfreuen. Selbstverständlich tummeln sich die echten Schatzsucher dort bereits morgens um sechs, doch schön ist es auch noch mittgas um eins. Ein Tipp für Berlin-Besucher: Str. des 17.Juni meiden und lieber einen "echten" Markt besuchen, wie beispielsweise am Rathaus Schöneberg (Foto).
Donnerstag, 19. Mai 2011
Ankündigung: Fine Asian Art & Antiques am 27.August 2011
Das "social auction network" Auctionata wird am 27. August 2011 eine große Auktion für Fine Asian Art & Antiques mit internationalen Galerien und Händlern durchführen.
Aufgrund der internationalen Ausrichtung der Asian Art-Abteilung von Auctionata wird es ein sehr spannendes Ereignis mit Sammlern, Interessenten, Kennern, Händlern & Galerien aus allen Teilen der Welt.
Professionelle Händler und Galerien für Asiatische Kunst können sich über Asiatika-Ankauf "verifizieren" lassen. Sammler und Kunstliebhaber können die Objekte einsehen und mit ihrem Auctionata-Profil live dabei sein: AUCTIONATA.com/ASIAN-ART
Aufgrund der internationalen Ausrichtung der Asian Art-Abteilung von Auctionata wird es ein sehr spannendes Ereignis mit Sammlern, Interessenten, Kennern, Händlern & Galerien aus allen Teilen der Welt.
Professionelle Händler und Galerien für Asiatische Kunst können sich über Asiatika-Ankauf "verifizieren" lassen. Sammler und Kunstliebhaber können die Objekte einsehen und mit ihrem Auctionata-Profil live dabei sein: AUCTIONATA.com/ASIAN-ART
Montag, 16. Mai 2011
Offene Anfrage: Aus der Asiatica Auktion Koller Zürich: Buddhakopf sp. 14Jh; Buddha, Ayutthaya 17.Jh; Buddhakopf ca. 1600;
Offene Anfrage an Asiatika-Ankauf:
Drei unverkaufte Objekte aus der Auktion am 4.Mai 2011 bei Koller in Zürich werden vom Besitzer angeboten, der zur persönlichen Preisfindung bereit ist. Es handelt sich um die Lose:
Nr. 402
STEHENDER BUDDHA. Thailand, Ayutthaya, 17. Jh. H 57,7 cm.
Koller Katalogtext:
Bronze. Der schmale Shakyamuni steht mit beiden Händen in abhayamudra erhoben, der Geste der Furchtabweisung. Der Legende nach soll er so einen wildgewordenen Elefanten besänftigt haben, der ein Dorf in Angst und Schrecken versetzt hatte. Schmales Gesicht mit feinen Noppenlöckchen, die Ketumala ist verloren.
Eine Metallanalyse des Brussels Art Laboratory (P.H. Laycock) bestätigt die Datierung.
Ex Sammlung H.U. Jordi.
Nr. 400
BUDDHAKOPF. Thailand, Ayutthaya, um1600, H 30 cm.
Koller Katalogtext:
Sandstein mit Teilen der originalen Lackvergoldung. Die Löckchen sind durch ein feines Band von der Stirn abgesetzt, ein Teil der Ushnisha ist verloren. Weicher, versunkener Ausdruck.
Eine Materialanalyse des Brussels Art Laboratory (P.H. Laycock) bestätigt die Datierung.
Ex Sammlung De Marteau, Belgien.
Nr. 399
SCHÖNER BUDDHAKOPF. Thailand, spätes 14. Jh. H 40 cm.
Koller Katalogtext:
Roter Sandstein. Das ovale Gesicht wird durch ein schmales Haarband von der feinen Löckchenfrisur getrennt. Ein ähnliches Band schmückt den Übergang zur Ushnisha, aus welcher sich eine kegelförmige Ketumala erhebt. Ausgesprochen versunkener Ausdruck.
Für Details & Kontakt zum Besitzer bitte über die Kommentarfunktion kommentieren oder Nachricht an kontakt(at)asiatika-ankauf.de
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Drei unverkaufte Objekte aus der Auktion am 4.Mai 2011 bei Koller in Zürich werden vom Besitzer angeboten, der zur persönlichen Preisfindung bereit ist. Es handelt sich um die Lose:
STEHENDER BUDDHA. Thailand, Ayutthaya, 17. Jh. H 57,7 cm.
Koller Katalogtext:
Bronze. Der schmale Shakyamuni steht mit beiden Händen in abhayamudra erhoben, der Geste der Furchtabweisung. Der Legende nach soll er so einen wildgewordenen Elefanten besänftigt haben, der ein Dorf in Angst und Schrecken versetzt hatte. Schmales Gesicht mit feinen Noppenlöckchen, die Ketumala ist verloren.
Eine Metallanalyse des Brussels Art Laboratory (P.H. Laycock) bestätigt die Datierung.
Ex Sammlung H.U. Jordi.
BUDDHAKOPF. Thailand, Ayutthaya, um1600, H 30 cm.
Koller Katalogtext:
Sandstein mit Teilen der originalen Lackvergoldung. Die Löckchen sind durch ein feines Band von der Stirn abgesetzt, ein Teil der Ushnisha ist verloren. Weicher, versunkener Ausdruck.
Eine Materialanalyse des Brussels Art Laboratory (P.H. Laycock) bestätigt die Datierung.
Ex Sammlung De Marteau, Belgien.
SCHÖNER BUDDHAKOPF. Thailand, spätes 14. Jh. H 40 cm.
Koller Katalogtext:
Roter Sandstein. Das ovale Gesicht wird durch ein schmales Haarband von der feinen Löckchenfrisur getrennt. Ein ähnliches Band schmückt den Übergang zur Ushnisha, aus welcher sich eine kegelförmige Ketumala erhebt. Ausgesprochen versunkener Ausdruck.
Für Details & Kontakt zum Besitzer bitte über die Kommentarfunktion kommentieren oder Nachricht an kontakt(at)asiatika-ankauf.de
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Sonntag, 8. Mai 2011
Bilder sagen mehr als Worte...
Das Thema Bildbearbeitung im Kunsthandel geht mir schon lange durch den Kopf. Immerwieder sehe ich Abbildungen von Objekten, die einfach extrem gut aussehen, ohne jedoch künstlich geschönt zu wirken.Für die hochwertigen Auktionskataloge werden die Objekte nicht nur professionell fotografiert, sondern auch professionell bearbeitet. Dass man dabei Grenzen austestet, wie weit man eine bessere Wirkung auf dem Foto erzielen kann, ohne dass die Bildbearbeitung sofort jedem auffällt, ist klar.
Sofern es mir die Zeit erlaubt, werde ich einige Abbildungen zusammenstellen, an denen man die unterschwellige, dezente, aber doch deutliche Bildbearbeitung bei Kunstobjekten und Antiquitäten sehen kann. Wer selbst Erfahrungen mit Photoshop gesammelt hat, der kann sehen, was an der Figur auf dem Bild links verändert wurde. Es sind vor allen Dingen schärfere, nachgezeichnete Konturen, erhöhte Kontraste, Farbhöhen und Tiefenausgleich, Helligkeit anpassen, Farbton/Sättigung anpassen etc., mit denen man dafür sorgen kann, dass die Figur vor weißem Hintergrund klarer, deutlicher und besser wirkt als vor der Bildbearbeitung. Den wirklichen Unterschied sieht allein der Designer bzw. Grafiker, wenn er das Bild "vorher und nachher" vergleicht.
Auch bei dieser Guanyin-Figur ist es so, dass sie im Original erst richtig wirkt, wenn man sie ein paar Tage lang einfach stehen läßt und immerwieder betrachtet. Wie unterschiedlich sie wirken kann, wenn man sich allein auf das Foto beschränkt, kann man hier am Vergleich der beiden Abbildungen sehen. Es handelt sich um ein und dieselbe Figur. Einmal von einem Privatmann slebst fotografiert und einmal aus einem hochwertigen Katalog.Um die Bilder in Originalgröße zu öffnen, bitte einfach draufklicken.
Montag, 2. Mai 2011
Innovation in Art Market !
Real innovations are more than bright ideas - they derive from constant work and endurance, to be put into reality. In international art marked most innovative things are the art objects themselves, but not the way they are collected or sold.
Anyhow, with a great spirit of bringing art marked into 21st century - or better: bringing the people of 21st century into art market - there is a fresh company just starting to adress the art world: AUCTIONATA www.AUCTIONATA.com
It calls itself "the ultimate auction community", but it is in fact kind of a "social auction network". It is a complex system to conduct real auctions within the user community.
Since Asiatika-Ankauf is allready logged in (of course!), we know, that this is going to be the next big thing in art market. It´s not the second google or facebook, but it is the most innovative company in the field of ARTS that has been set up in recent years!
No matter at what field you specifically look at (fine arts, contemporary, antiques...), coming up with a real worldwide "auction community network" is absolutely unparalleled.
Anyhow, with a great spirit of bringing art marked into 21st century - or better: bringing the people of 21st century into art market - there is a fresh company just starting to adress the art world: AUCTIONATA www.AUCTIONATA.com
It calls itself "the ultimate auction community", but it is in fact kind of a "social auction network". It is a complex system to conduct real auctions within the user community.
Since Asiatika-Ankauf is allready logged in (of course!), we know, that this is going to be the next big thing in art market. It´s not the second google or facebook, but it is the most innovative company in the field of ARTS that has been set up in recent years!
No matter at what field you specifically look at (fine arts, contemporary, antiques...), coming up with a real worldwide "auction community network" is absolutely unparalleled.
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